Green Technology & 3D-Drucker

3D-Druck macht die Welt ein Stück grüner!

Die mittels 3D-Druck hergestellten Komponenten, die traditionell gefertigte Komponenten ersetzen, sind genauso sicher und stabil, aber wesentlich leichter. Der Einbau dieser Bauteile in Autos & Flugzeug hilft, Treibstoff und CO2 einzusparen.

Vorteile:

  • Der Einbau leichtere Bauteile in der Luftfahrtindustrie spart CO2-Emissionen: In der Luftfahrtindustrie setzen Hersteller die 3D-Drucktechnologie ein, um Teile zu bauen, die bis zu 70 Prozent weniger Gewicht haben als mit herkömmlichen Verfahren hergestellte Teile. Durch den Einbau dieser leichteren, aber genauso stabilen Komponenten in ein Flugzeug lässt sich Gewicht reduzieren, und damit auch der Verbrauch von Kerosin und die entsprechenden CO2- Emissionen.
  • Weniger Materialverbrauch: Im Gegensatz zu traditionellen Fertigungsverfahren wird bei den 3D-Druckverfahren nur das Material verarbeitet, das für die Herstellung notwendig ist. Bei überhängenden Konstruktionen werden allerdings auch Stützkonstruktionen benötigt, für die ebenfalls Material verbraucht wird. Beim Laser-Sintering, wenn das Ausgangsmaterial pulverförmig ist, verbleibt dies lose in Hohlräumen; es kann dann aber aufgefangen und wiederverwendet werden.
  • Fahrten über weite Entfernungen fallen weg – das reduziert Emissionen: Durch eine stärkere lokale Produktion können Transporte rund um den Globus minimiert werden. Allerdings werden weiterhin Rohstoffe und Produkte, die nicht mittels 3D-Druck hergestellt werden, transportiert.
  • Ersatzteile müssen nicht mehr physisch gelagert werden: Die Vorhaltung von Bauplänen in digitalen Lagern spart Ressourcen. Wenn man in Zukunft auf die physische Lagerung wenig gebrauchter Ersatzteile verzichten kann, lassen sich Ressourcen sparen. Auch die Entsorgung nicht gebrauchter Ersatzteile, die veraltet sind, fällt weg. Der 3D-Druck ermöglicht es, selten genutzte Ersatzteile nur noch digital vorzuhalten und bei Bedarf auszudrucken.

Aber Achtung: Die Herstellung mittels 3D-Druckverfahren ist möglicherweise energieintensiver als die Herstellung mit herkömmlichen Fertigungsverfahren. Es reicht also nicht, den Blick allein darauf zu richten, wie das fertige Produkt helfen kann, CO2 einzusparen. Es muss der gesamte Herstellungsprozess durchleuchtet werden.

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