Dot Codes

Die Europäische Tabakproduktrichtlinie (2014/40/EU) fordert ab 2019 ein System zur Rückverfolgbarkeit von Tabakprodukten. Der Dot Code bietet sich als Lösung für betroffene Unternehmen an. Ein globaler Arbeitskreis prüft derzeit dessen Einsatz. Mit dabei sind auch Unternehmensvertreter aus Deutschland,
beispielsweise von der Metro und Lekkerland.

In dem zweidimensionalen Code lassen sich sowohl die globale Artikelnummer GTIN als auch die Seriennummer verschlüsseln – Grundlage für Rückverfolgbarkeit von Produkten. Zudem ist der Code in sehr hoher Geschwindigkeit druckbar, was für die Tabakindustrie notwendige Voraussetzung ist.

Der Dot Code A ist eines von einer limitierten Anzahl von Dot Code Symbolen. Er wurde zur Identifikation von Objekten in relativ kleinen Bereichen entwickelt. Das Symbol besteht aus aus einer quadratischen Anordnung von Punkten (dots) in der Grösse von 6×6 bis 12×12 Punkten. Letztere ermöglicht 42 Milliarden Artikel zu unterscheiden. Frühe Anwendungen existieren in der Identifikation von Laborgläsern und Markierung von Wäsche in Wäschereien. Der Code ist nicht bei AIM International standardisiert.

Einen weiteren Schritt in Richtung virtuelle Identifikation geht bereits der neue Standard GS1 Smart Search. Er strukturiert Produkt- und Standortinformationen im Quellcode von Websites unter Verwendung
der globalen Artikelnummer GTIN so, dass Suchmaschinen wie Google, Bing und Co. sowie Apps sie leicht finden und verwerten können. Das Ergebnis: Suchtreffer werden relevanter und Artikel lassen
sich besser plattformübergreifend miteinander vergleichen. GS1 Smart Search wirkt sich zudem positiv auf das Ranking in Trefferlisten aus.

 

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