Anhand der Finanzen ist erkennbar, ob eine Strategie erfolgreich war oder als Misserfolg verbucht werden muss.

Für viele Unternehmen sind die finanzwirtschaftliche Kennzahlen wie Deckungsbeitrags- und Umsatzwachstum sowie Produktivitätssteigerungen der Outcome der übrigen Kreisen. Damit die finanzwirtschaftlichen Ziele sinnvoll gewählt werden, muss derLebenszyklus einer Geschäftseinheit bzw. eines Produkts beachten werden, da je nach Position im Lebenszyklus andere Ziele sinnvoll sind. Der Einfachheit halber unterscheiden sie nur drei Phasen: Wachstum, Reife und Ernte.

Die Wachstumsphase zeichnet sich, wie es der Name sagt, dadurch aus, dass die Produkte und Dienstleistungen mit einem hohen Wachstumspotenzial versehen sind. Auf Grund der oft hohen Anschubfinanzierungen und Entwicklungskosten sind Gewinne in dieser Phase sehr unwahrscheinlich, sodass auf Ertragskennzahlen verzichtet werden sollte und sich Kennzahlen wie Umsatzwachstumsraten besser eignen. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Sicherung der Liquidität gelegt werden. Als geeignete Messgrösse wird daher der Cash-Flow angesehen.

Anders als in der Wachstumsphase ist in der Reifephase nicht mehr das Umsatzwachstum eine entscheidende Messgrösse, sondern die Kapitalrentabilität. Deswegen sind ergebnisorientierte Kennzahlen wie Deckungsbeiträge und Kostensenkungssätze in dieser Phase des Reifezyklus zu bevorzugen.