Big Data – „Shit In Shit Out“

Die Kenntnis der Quellen, Ziele und Transformationen von Unternehmensdaten ist eine grundlegende Voraussetzung für jede Organisation, um eine tragfähige Datenqualität „Big Data“ zu erreichen.

Bevor sich ein Unternehmen kopfüber in das Abenteuer ETL & Business Intelligence stürzen, muss folgendes beachtet werden:

  • Was nicht erfasst wird, kann auch nicht ausgewertet werden. Bei der Konzeption von KPIs stellen Unternehmen häufig fest, dass zentrale Informationen, die für eine sinnvolle und nutzbringende Bewertung Voraussetzung sind, nicht erfasst werden. In diesem Fall müssen die Transportmanagementsysteme (TMS) und/oder CRM-Systeme zunächst um Erfassungsfelder erweitert werden und/oder mit Hilfe der ETL-Prozesse nachträglich um der erforderlichen Informationen angereichert werden.
  • Kennen Sie den Spruch „Shit In Shit Out“? Wer falsche oder unvollständige Daten erfasst, erhält in der Auswertung auch nur falsche oder unvollständige Ergebnisse. An diesem Punkt scheitert jeglicher ETL-Prozess und jegliches Business Intelligence. Aus dem vermeintlichen Datenschatz wird eine Datenmüllhalde.
  • ETL- und Business Intelligence Tools sind keine Erfassungssysteme. Sie dienen ausschließlich der Auswertung, Aufbereitung und Darstellung von Daten.

Meine Empfehlung: Planen Sie das Thema Business Intelligence genau und fangen Sie klein an. Mit einer guten Planung und den gängigen BI Systemen erreichen Sie häufig schon nach wenigen Wochen brauchbare Ergebnisse.

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